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Knighthawk

Erbsenpistole

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Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 16. Dezember 2012, 22:08

WE G17 streut wie Gießkanne

Hallo Leute,

ich habe mich seit langer Zeit mal wieder dazu entschieden, mir eine Airsoft zu zulegen. Da mir die WE G17 optisch sehr gut gefallen hat und hier in dem Review ganz gut weg gekommen ist, dachte ich mir ok, für 119 Euro nimmst´e mit.
Tja, das gute Stück angekommen, ausgepackt, Gas und BB´s rein und los....
Die ersten Schuss nicht mal auf der Scheibe und das bei 5 Metern Entfernung!
Ok, Schlitten abgenommen um das HU etwas rein zu drehen, schon etwas besser, jetzt lagen zumindest ein paar Schüsse auf der Scheibe. HU komplett rein gedreht, nun lagen fast alle Schüsse auf der Scheibe, aber leider immernoch viel zu tief, ca. 8 bis 10 cm. Wenn ich den oberen Rand der Scheibe anvisiere, liegen die Treffen zumindest in Richtung Mitte, und selbst da liegen die Treffer in einen Streukreis von bis zu 10 cm.
In den Review hier auf der Seite heißt es was von unter 2 cm auf 6 Meter!?
Dacht ich mir, ok, reicht um diese gelben Ü-Eier Innenleben zu treffen. Aber egal, was und wie ich es versuche, es ist einfach nicht möglich ein Ü-Ei zuverlässig zu treffen, Wenn man mal eines trifft scheit es eher Glückssache zu sein.
Lauf hab ich bereits komplett gereinigt.
Hab auch schon verschiedene BB´s probiert, 0,23g, 0,25g, 0,28g und auch verschiedene Gase, Abbey Ultra, Green Gas und Top Gas.
Aber mit keiner Kombination konnte ich ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen.
Hab das HU auch schon untersucht, scheint soweit in Ordnung zu sein.

Nun hab ich langsam keine Idee mehr, was ich noch machen kann!? Hat jemand von euch vielleicht noch einen Tip für mich?

FoxtrotWhiskey3

Moderator - GGE Reaper

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2

Sonntag, 16. Dezember 2012, 23:01

Hi,

wie hast du denn die Waffe gereinigt? Hast du ggf. Silikon auf das Hop Up oder in den Innenlauf gegeben und dann nicht entfernt? Wie viele Schuss hast du mit der Waffe durch? Hast du auch den Rest der Waffe gereinigt?

Sofern du die Möglichkeit hast, versuch bitte noch mit einem anderen Magazin einen Schusstest. Ggf. liegt es auch daran das nicht genug Gas ankommt.

Auch wäre es Interessant zu wissen welche BBs du verwendet hast, also welche Hersteller.

Mfg, FW3


Knighthawk

Erbsenpistole

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3

Montag, 17. Dezember 2012, 07:51

Ja, hab auch den Rest der Waffe gereinigt. Das HU war vom Werk aus völlig verölt. Hab das HU und den Lauf komplett trocken gelegt und gereinigt. BB´s waren einmal die Eigenmarke von Begadi und zum anderen welche von King Arms.
Von der Schußzahl hab ich bis jetzt noch nicht viel durch, ca. 50-60. Ich weiß, das HU muss sich auch erst einschießen, aber darunter versteh ich gelegentliche Ausreißer, aber eine solche "Serienstreuung" hatte ich bei anderen WE Waffen bissher nicht.
Die Leistung sollte eigentlich auch stimmen. Im Vergleich zu anderen Waffen mit 1 Joule verhält sich die G17 ziemlich ähnlich.

Elchinator Männlich

Administrator

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Wohnort: Düsseldorf

4

Montag, 17. Dezember 2012, 16:03

Bei einer anderen Waffe hatte ich jetzt das Problem, daß die HU-Chamber etwas viel Spiel im Outer hatte. Das klapperte dann immer ganz leicht. Ich habe dann zwei O-Ringe über den Inner-Barrel gezogen und das mit Silikonfett behandelt, damit sich der Inner weiterhin vor und zurück bewegen kann. Die Präzision ist dadurch ebenfalls besser geworden. Vielleicht probierst Du das auch mal, schaden kann es jedenfalls nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Elchinator

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FoxtrotWhiskey3

Moderator - GGE Reaper

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5

Montag, 17. Dezember 2012, 17:57

Ein weiterer Ansatzpunkt könnte zudem das Nozzle und die Laderampe sein. Denn wenn das Nozzle einen Grat oder einen Spalt hat, geht dadurch sehr viel Gas verloren, da es nicht mehr bündig mit der Hop Up Kammer abschließt. Selbes gilt auch für die Laderampe, da so die BB versetzt eingeladen wird und dadurch das Hop Up nicht so greift, wie es greifen soll.

Mfg, FW3


Knighthawk

Erbsenpistole

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Themenstarter Themenstarter

6

Freitag, 21. Dezember 2012, 20:27

Soo......
sorry, dass ich jetzt erst wieder schreibe, bin erst jetzt dazu gegommen, mich mit der Waffe intensiver zu beschäftigen.

Erstmal danke für die Tips, die haben mir sehr weiter geholfen!
Am Nozzle war tatsächlich ein Grad vorhanden, welchen ich erst vorsichtig grob mit einem Skalpell entfernt habe und dann mit 1200 Schleifpapier in Form gebracht.
Dann Hab ich zwischen Inner und Outerbarrel einen O-Ring angebracht, welcher den Innerbarrel nun deutlich stabilisiert. Dann ist mir aufgefallen, dass der Outerbarrel etwas zu viel Spiel im Schlitten hat. Dieses habe ich reduziert, indem ich ein dünnes Stück Gummi auf das Teil geklebt habe, wo die Führungsstange eingehackt ist. (K.A. wie des Teil jetzt richtig heißt!?) Dieses Stück hebt den Outer jetzt auch gute 2mm an, was dazu führt, dass man nun mit der Standartvisierung anständig zielen kann.
Des Weiteren habe ich mit ein paar Streifen Kreppband den Sitz des Magazins optimiert, was so viel heißt wie, dass das ;agazin nun immer gleich im Schacht sitzt und die Waffe nun merklich konstanter läuft.
Nach den ganzen "Basteleien" greift das HU jetzt auch merklich besser.
Ergebnis nach ca. 2,5 Stunden tüfteln, bis auf seltene leichte Ausreißer sind nun Streukreise von ca. 2 cm reproduzierbar drin.

Also nochmals vielen Dank für die hilfreichen Tips. Wenn die Glock jetzt auch noch zuverlässig bleibt und eine zeitlang hält, schließ ich mich gern dem Review an und sage, da hat WE was gutes abgeliefert ;)

FoxtrotWhiskey3

Moderator - GGE Reaper

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7

Freitag, 21. Dezember 2012, 22:11

Freut mich das du nun mit deiner zufrieden bist. Viel Spaß noch mit der kleinen! :party:

Ggf. ein paar Bilder im entsprechenden Bilderthread? :rolleyes:

Mfg, FW3


Knighthawk

Erbsenpistole

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Themenstarter Themenstarter

8

Freitag, 21. Dezember 2012, 22:35

Kann ich gern machen, sobald ich wieder etwas mehr Zeit habe um mich mit der Kleinen zu beschäftigen ;)

FoxtrotWhiskey3

Moderator - GGE Reaper

Beiträge: 286

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9

Freitag, 21. Dezember 2012, 23:23

Super! Kein Stress, die Glock läuft ja nicht wech. :D

Mfg, FW3


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